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Faltenunterspritzung und Auffüllung

Gößere Falten oder auch kleinere Unebenheiten lassen häufig Gesichter wesentlich älter und fremder aussehen, als es dem eigentlichen Wesen oder der Ausstrahlung der jeweiligen Person entspricht. Eine fehlende Identifizierung mit der eigenen Person, oder auch die Fehleinschätzung durch Mitmenschen, können so nicht selten psychische Probleme herbeiführen.

Faltenunterspritzung hilft immer dann, wenn mit zunehmendem Alter das Gesicht des Menschen durch starke, tiefe Falten und Furchen gezeichnet ist. Größere Falten oder auch kleinere Unebenheiten lassen häufig Gesichter wesentlich älter und fremder aussehen. Eine fehlende Identifizierung mit der eigenen Person, oder auch die Fehleinschätzung durch Mitmenschen, können so nicht selten psychische Probleme herbeiführen. Hier hilft die Unterspritzung von Falten.

Von Geburt an unterliegt die Haut einem ständigen Prozess der Erneuerung. Alte Hornschichten werden abgestoßen und neue gebildet. Hinzu kommt der Alterungsprozess unserer Haut, der individuell unterschiedlich abläuft. Eine lebhafte Gesichtmuskulatur, aktive Mimik, Sonnenbestrahlungen, Alkohol und vor allen Dingen Nikotin begünstigen die Alterung der Haut zusätzlich. Einflüsse der Körperinneren und unser Hormonstatus, tragen wie die Veranlagung in großem Masse zur beschleunigten Alterung der Haut bei.

Ein Operativer Eingriff zur Behebung der Hautalterung und der Verjüngung des Gesichtes ist aber nicht immer nötig. Das gewünschte Ergebnis kann häufig schon mit einer Unterspritzung spezieller Füllsubstanzen erreicht werden. Die feinen Fältchen um Mund und Augen können oft zuverlässig und schnell hiermit beseitigt werden. Mit der Faltenunterspritzung können eingesunkene Narben, einzelne Gesichtsbereiche wie das Jochbein oder die Lippen wieder aufmodelliert werden. . Die Faltenunterspritzung bietet sich an für Traurigkeitsfalten vom Kinn bis zu den Mundwinkel, Oberlippenfalten, Raucherfalten, Stirnfalten und Sorgenfalten bis hin zur Behandlung von Zornesfalten auf der Stirn.

Beschreibung des Präparates Restylane

Restylane ist eine klare, durchscheinende (transparente) Viskoselösung, die in einer steril verpackten Spritze aus "Glas" mit einer Kanüle der Größe 30 G erhältlich ist. Das Präparat ist ausschließlich für einmalige Verwendung vorgesehen. Das Restylane enthält Hyaluronsäure, welche übrigens eine natürliche Polysacchariden-Verbindung ist und sich als wichtiges Aufbauelement in der Haut sowie im Bindegewebe unter der Haut vorfindet. Die Hyaluronsäure ist eine der wenigen Materialien (Stoffe), deren Struktur in jedem Organismus gleich ist. Das in die Haut oder unmittelbar unter die Haut injizierte Restylane füllt die Hohlräume auf, lässt die Falten verschwinden, in dem es diese "anhebt". Das eingebrachte Material verbindet sich naturgemäß mit dem Gewebe und löst dabei keine allergischen oder Abstoßungsreaktionen aus.

Die Anwendung:

Restylan wird in Form einer Injektion in die entsprechende Hautschicht zur Korrektur von Deformitäten wie Hautfalten oder zur Lippenvergrößerung eingebracht. Man kann Falten in jenen Regionen des Gesichts am besten dort entfernen, wo diese beim Auseinanderziehen der Haut mit der Hand verschwinden. Der Umfang und die Dauerhaftigkeit der Korrektur ist von dem Charakter, der Beschaffenheit der Falte, von der Größe des Gewebedrucks sowie von der Einspritzungstiefe des Materials abhängig. Die zu starken und tiefen Falten lassen sich oft nur mit viel Mühe erfolgreich behandeln, korrigieren. Nach dem Einbringen des Restylanes können an der Stelle des Einstichs die gewöhnlichen Reaktionen wie Hautröte, geringfügige Anschwellung, Schmerzen, Jucken, vorübergehende Verfärbung der Haut um den Nadelstich entstehen. Diese Symptome verschwinden bei der Haut innerhalb von 24-28 Stunden, bei den Lippen innerhalb von 2- 7 Tagen nach der Eingabe der Injektion automatisch. Es kann vorkommen, dass nach der Anwendung des Restylenes in den behandelten Regionen eine Art Gefülltheit tastbar wird, zu deren Behebung oft mehrere Wochen oder sogar Monate benötigt werden. Der Patient (die Patientin) sollte die behandelten Flächen vor größeren, intensiven Wärme- (z.B. Solarium) oder Kälteeinwirkungen schützen, mindestens solange, bis die nach der Behandlung entstehende Hautröte und Anschwellung abnimmt. Kommt es nach einer Behandlung mit Restylane zu einer Häutungsoperation mit Laser, einer chemischen Abhäutung oder einer anderen Behandlung gleich welcher Art, hat man damit zu rechnen, dass diese im Gebiet bzw. an der Stelle der Injektion eine Entzündungsreaktion auslösen kann. Es ist daher sehr empfehlenswert, diese Behandlungen erst einige Monate nach der Restylane-Behandlung anzuwenden.

Mögliche Komplikationen:

Eine Überempfindlichkeitsreaktion wurde nur einmal innerhalb von zweitausend behandelten Patienten bekannt. Diese Reaktion zeigt sich vor allem in der Form einer Entzündung an der Stelle der Injektion, oder in der Verhärtung des Gewebes, selten in Begleitung eines in den umliegenden Geweben auftretenden Ödems. Bei einigen Patienten sind Hautrötung, lokale (taktile) Sensibilität und wenn auch nur selten, Hautausschläge wahrgenommen worden. Diese Reaktionen zeigen sich kurz nach der Eingabe der Injektion und/oder erst nach 2- 4 Wochen in gemäßigter Form und heilten spontan in der Regel nach weiteren 2-4 Wochen. Kommt es nicht zu einer spontanen Heilung, hat man eine Medikamententherapie anzuwenden.

Vor der Behandlung

Eine sehr gründliche Reinigung des ungeschminkten Gesichtes. Wenn Sie an einer Allergie wie Asthma oder Heuschnupfen leiden, Unverträglichkeiten gegen Medikamente und/oder Nahrungsmittel bestehen, weisen Sie Ihre Ärztin /Ihren Arzt darauf hin.

Nach der Behandlung

Make-up tragen Sie bitte erst wieder nach vollständiger Abheilung aller Einstichstellen wieder auf. Sonnenbestrahlung sollten Sie in den ersten vier Wochen nach der Faltenunterspritzung unbedingt vermeiden.

Die Gesichtsfaltenentfernung mit ARTECOLL

ARTECOLL bietet eine ganz neuartige Möglichkeit zur Korrektur der Falten und kleineren Fehlbildungen der Haut Artecoll ist vollkommen ungefährlich und harmlos, weil sein Wirkstoff, das Polymemethyl-Methacrylat in der Medizin bereits seit 1936 verwendet wird. Das Polymethyl-Methacrylat (Artecoll), auch "Plexi" genannt, ist unter anderem ein Bestandteil des Knochenzements "PALACOS", es wird ferner aus dem Augenlinsen- und Schädelknochenersätze, Pacemaker-Gehäuse und andere Prothesen hergestellt. Das Polymethyl-Methacrylat (ARTECOLL) hat nie eine unangenehme und vor allem der Gesundheit des Patienten gefährdende Nebenwirkung verursacht. Seine Wirkung ist lang anhaltend (mindestens 4-5 Jahre), da das ARTECOLL dem eingebrachten und sich in 3-5 Monaten aufsaugenden Kollagen gegenüber das Empfängerorganismus zur eigenen Kollagenherstellung anregt, d.h. die vollkommen glattwandigen kleinen Ballen O 30-40l werden vom Organismus in 2-3 Monaten in Kollagen-Hüllen umgewandelt und diese "Kollagen-Hüllen eigener Herstellung" füllen dann den jeweiligen Hohlraum unter den Falten aus und heben somit diese sozusagen an. Da der Wirkungsmechanismus auf die Reaktion des jeweiligen Empfängerorganismus beruht, der je nach Patienten unterschiedlich ist, d.h. das Reaktionsvermögen des Bindegewebes nicht bei jeden gleich ist, kann bei 60 % der Patienten eine sehr intensive Bildung von Kollagenhüllen wahrgenommen werden, während bei den restlichen 40 % um die gewünschte, endgültige Wirkung zu erzielen, eine wiederholte zweite Behandlung 2-3 Monate nach dem ersten Eingriff erforderlich sein kann. Das ARTECOLL wird in der Form einer Injektion unter den Hautfalten eingebracht (eingespritzt).

Die Texte wurden zur Verfügung gestellt vom AESTHETIC MED Team



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